Die Chronik der Sozialstation

Am 21. Juli 1978 findet die Gründungsversammlung im Kurzentrum Bad Königshofen statt. 18 kath. Kirchenstiftungen treten dem Trägerverein Sozialstation St. Peter e.V. bei. In den Vorstand werden gewählt: Herr Dekan Franz-Paul Geis, 1. Vorsitzender, Herr Peter Neumann, 2. Vorsitzender, Frau Helene Suren, Schriftführerin, Herr Hans Hälker, Kassier.
Zur Unterbringung der Sozialstation wird eine Wohnung in der Klosterstraße 14 in Bad Königshofen angemietet, die nicht nur mit entsprechenden Büro- und Pflege-hilfsmittelräumen sondern auch mit einem Pflegebad ausgestattet und ab 1. Januar 1979 bezogen wird.

Pflegedienstleiterin ist Sr. Margarete Lammeyer, 2 Jahre später übernimmt Sr. Brigitte Götz diese Aufgabe und 1986 wird Sw. Monika Müller, die bereits 5 Jahre als Krankenschwester in der Sozialstation tätig war, die Leitung übertragen.

Ein Jahr später erfolgt auch ein Wechsel im Vorstand. Herr Peter Neumann wird zum 1. Vorsitzenden gewählt, sein Stellvertreter ist Stadtpfarrer Linus Eizenhöfer und Frau Inge Kessler übernimmt das Amt der Schriftführerin.
Die Sozialstation ist inzwischen als ambulanter Pflegedienst für den Bereich des Altlandkreises Bad Königshofen fest integriert. Die Zahl der Patientinnen und Patienten von anfänglich 17 wächst bereits im Folgejahr auf ca. 60. Personen. Inzwischen werden jährlich ca. 280 Pflegehaushalte versorgt und betreut.

Mit der Einführung der Pflegeversicherung 1995 erweitert sich auch der Aufgabenkatalog der Station. Zusätzlich zur ambulanten Alten- und Krankenpflege wird nun auch die Hauswirtschaftliche Versorgung und der Mobile Soziale Hilfsdienst in das Leistungsspektrum mit aufgenommen. Aber auch die Angebote für die pflegenden Angehörigen werden weiter ausgebaut. Neben den regelmäßigen Kursen für Häusliche Alten- und Krankenpflege bietet die Sozialstation nun zusätzlich noch Informationsveranstaltungen rund um das Thema Pflege sowie individuelle Anleitungsgespräche nach § 37 SGB XI an.

1997 gibt es erneut einen Wechsel in der Vorstandschaft. Herr Hans Hälker übernimmt den Vorsitz, Frau Elke Jeger wird in das Amt der Kassiererin gewählt. 2 Jahre später wechselt dann der Vorstand -bis auf Frau Kessler - komplett. 1. Vorsitzender ist nun Herr Heribert Haßmüller , seine Stellvertreterin Frau Petronella Ebner und Kassier Herr Diakon Konrad Hutzler.

In die Zeit des neuen Vorstandes fallen weit greifende Entscheidungen. So nimmt Sr. Monika an einem Qualitätsmanagement - Prozess teil. Dan dessen Ende die Sozialstation als eine der ersten in der Diözese Würzburg das Qualitätssiegel: „Zertifiziert nach DIN EN ISO 9001:200“ erhält. Gleichzeitig erfolgt die Suche nach neuen Räumen. Nach umfangreichen Renovierungsarbeiten kann am 1. Februar 2001 das neue ‚Domizil in der Dr. Ernst-Weber-Straße 17 in Bad Königshofen bezogen werden. Durch das erweiterte Raumangebot ist es nun auch möglich, wöchentlich einen Pflegeentlastungstag in der Sozialstation anzubieten.

Inzwischen ist aus der Sozialstation St. Peter, deren Betreuungsarbeit mit 2 Schwestern begann, ein moderner hochqualifizierter Dienstleitungsbetrieb mit derzeit 20 Mitarbeiterinnen geworden, zusätzlich stehen Plätze für Schülerinnen der Kranken- und Altenpflege zur Verfügung. Zur Betreuung der PatientInnen sind täglich 5 Dienstwägen im Einsatz.

Neben stundenweiser Verhinderungspflege, Pflegeentlastungstagen und der
Gruppe für trauernde Angehörige wird seit 2006 der Dienst „Essen auf Rädern“
neu angeboten, seit 2007 die Vermittlung von Hausnotruf.

Die Größe der Sozialstation machte es erforderlich, den bisherigen Trägerverein aufzulösen. Seit 1. Januar 2003 wird die Sozialstation St. Peter als Einrichtung des Caritasverbandes für den Landkreis Rhön -Grabfeld geführt. Aber auch unter der neuen Führung gilt das Motto:

„Pflege ist für uns mehr als Versorgung“


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